Sicherheit im Netz

Aktuelle Sicherheitsmeldungen & Ratgeber

Sicherheit im Netz
Derzeit wird vor einer neuen Variante eines bereits bekannten Trojaners gewarnt. Mit ihm versuchen Online-Kriminelle Geld von PC-Besitzern zu erpressen. Die Schadsoftware sperrt die betroffenen Systeme und fordert die Nutzer in einer Einblendung auf, einen Geldbetrag zu entrichten, da mit dem Rechner angeblich illegale Raubkopien heruntergeladen wurden. Als Absender werden unter anderem das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) genannt. Beide Institutionen weisen ausdrücklich darauf hin, dass sie nicht der Absender dieser Meldung sind.
Betroffene sollten die geforderte Gebühr unter keinen Umständen bezahlen und Anzeige bei der Polizei erstatten.

Der Hersteller hat zwei Schwachstellen im VLC Media Player geschlossen. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann diese Schwachstellen ausnutzen, um beliebigen Code mit den Rechten des angemeldeten Benutzers auszuführen oder einen Absturz der Anwendung auszulösen. Zur erfolgreichen Ausnutzung dieser Schwachstellen muss der Angreifer den Anwender dazu verleiten, speziell manipulierte MMS- oder Real-RTSP-Streams zu öffnen.

Mozilla hat mehrere Schwachstellen in Firefox, Thunderbird und SeaMonkey geschlossen. Diese Sicherheitslücken können von einem entfernten, anonymen Angreifer ausgenutzt werden, um beliebigen Code mit den Rechten des angemeldeten Benutzers auszuführen und so großen Schaden anzurichten: Absturz des Rechners, Offenlegung von Daten oder Täuschung des Benutzers. Sie sollten das bereitgestellte Update so bald wie möglich installieren.

Des Weiteren schließt Apple insgesamt 83 Schwachstellen im Safari Webbrowser. Auch hier kann ein beliebigen Code mit den Rechten des angemeldeten Benutzers ausführen. Um den Rechner zu infizieren, genügt es, eine manipulierte Webseite im Browser zu öffnen. Installieren Sie die Updates am besten zeitnah.


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