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Hoaxes: Warnungen vor gar nichts
Einen sogenannten Hoax als eine Gefahr zu bezeichnen, ist schon fast übertrieben. Aber eben nur fast, denn hinter manchen dieser Scherze steckt eine böse Absicht. Demnach ist es gut zu wissen wie man einen Hoax erkennt und wie man sich davor schützen kann. Und was tun, wenn man auf einen Hoax hineingefallen ist? Hier erfahren Sie, wie Sie sich vor Hoaxes schützen können.

Von allen Bedrohungen in den Weiten des World Wide Web zählen die sogenannten Hoaxes zweifellos zu den harmlosesten. Der Begriff "Hoax" kommt aus dem englischen und kann mit "Jux", "Scherz" oder auch "Schwindel" übersetzt werden. Hoax ist eine andere Bezeichnung dafür, Falschmeldungen in Umlauf zu bringen. Das Ziel dieser Falschmeldungen besteht oft darin, den Adressaten kleine Geldbeträge zu entlocken. Andere sollen einfach den Nutzer veralbern oder ihn zu sinnlosen Aktionen verleiten. Manche Hoaxes verbreiten auch schlicht Angst – etwa indem sie vor Virenangriffen warnen. Durch ihre Harmlosigkeit unterscheiden sich Hoaxes vom Phishing. Bei dieser Betrugsmasche sollen Nutzerdaten durch gefälschte E-Mails gewonnen werden. Mehr dazu finden Sie in unserem Ratgeber zum Thema Phishing.

Wie erkennt man einen Hoax?
Das Erkennen von Hoaxes hängt sehr mit dem persönlichen Kenntnisstand zusammen. Hoaxe tauchen überwiegend in sozialen Netzwerken oder in mobilen Messaging Services wie WhatsApp auf – z-B. in Form eines Kettenbriefes. Aber auch als E-Mail treten sie ab und zu mal in Erscheinung. Der Inhalt der Nachricht bezieht sich meistens auf ein sehr spezielles Thema, das nicht ohne Weiteres als Scherz zu erkennen ist. Oft sind die Geschichten jedoch so unglaubwürdig, dass es keine Probleme bereitet, sie als Hoax zu erkennen. Wenn Sie sich aber an ein paar generelle Vorsichtsmaßnahmen halten, ist es nebensächlich, ob Sie einen Hoax erkennen oder nicht.

Wie schütze ich mich vor Hoaxes?
Genau wie bei Scherzen im richtigen Leben ist man auch vor Hoaxes nie wirklich sicher. Um Schaden zu vermeiden, helfen ein paar grundsätzliche Verhaltensregeln. Dazu zählt etwa, niemals Geld zu überweisen, wenn man per E-Mail dazu aufgefordert wird. Anstelle von Unfallopfern oder Leukämiekranken kommt dies nämlich in fast allen Fällen nur dem Urheber der E-Mail zugute. Des Weiteren sollten Sie auch keine Mails weiterleiten, auch wenn Sie dazu aufgefordert werden.

Generell gilt: Wenn E-Mails Sie zu Handlungen auffordern, sollten sie unbedingt überprüfen, ob sie echt sind und ob sie einen Sinn ergeben. Fragen Sie im Zweifel lieber bei dem Unternehmen oder der Behörde nach, von wo die E-Mail angeblich stammt. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Workshop zum Thema "Sicher im E-Mail-Verkehr".

Was kann ich tun, wenn ich auf einen Hoax hereingefallen bin?
Meist bleibt außer Ärgern oder Schmunzeln nicht viel, was man tun kann. Die Folgen eines Hoaxes sind jedoch meistens auch harmlos. Falls Sie Geld überwiesen haben, könnte sich eine Betrugs-Anzeige bei der Polizei lohnen. Dazu sollten Sie die E-Mail und die Kontodaten des Geldempfängers bereithalten.