Bei der Installation der Software für Ihre Telefonanlage werden einige Treiberprogramme auf Ihren PC übertragen. Diese werden beim Anlauf des Rechners automatisch gestartet und ermöglichen die Kommunikation zwischen Rechner und Anlage. Dazu fordern sie vom Windows-System einige "Ressourcen", wie z.B. einen Teil des Arbeitsspeichers an.
Beim Herunterfahren des Rechners bekommen die Treiberprogramme von Windows eine entsprechene Nachricht und geben daraufhin diese Ressourcen wieder frei. Windows wartet, bis alle Ressourcen zurückgegeben sind, bevor es den PC endgültig herunterfährt und als letztes auf der Festplatte vermerkt, dass das Herunterfahren ordnungsgemäß abgeschlossen wurde.
Aufgrund eines Fehlers in Windows selbst kommt es vor, dass beim Herunterfahren nicht alle Treiber die besagte Nachricht bekommen. Die Treiber geben daher ihre Ressourcen nicht frei und Windows wartet endlos. Wenn der Rechner nun durch Drücken des "Reset"-Schalters oder durch Aus- und Einschalten neu gestartet wird, stellt Windows fest, dass das Herunterfahren nicht ordnungsgemäß abgeschlossen wurde und führt aus Sicherheitsgründen eine Festplattenprüfung mit Hilfe des Programms Scandisk durch.
Das Problem, dass besonders häufig bei Verwendung von Windows 98 in der ersten Ausgabe auftritt (Systemsteuerung->System->Allgemein zeigt an: "System: Microsoft Windows 98"), ist Microsoft bekannt. Microsoft empfiehlt als Lösung das Upgrade auf Windows 98, zweite Ausgabe (Systemsteuerung->System->Allgemein zeigt an: "System: Microsoft Windows 98 Zweite Ausgabe").
Abhilfe kann evtl. auch dadurch geschaffen werden, dass man die USB-Verbindung zwischen Anlage und PC durch Ziehen des USB-Steckers trennt, bevor man den Rechner herunterfährt. Dabei wird der Treiber ebenfalls entladen und gibt seine Ressourcen frei.






