Sicherheit im Netz

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Sicherheit im Netz
Microsoft hat am 12. Juni sieben Sicherheitsupdates veröffentlicht, die insgesamt 27 Lücken schließen. Betroffen sind alle unterstützten Versionen von Windows, Internet Explorer, Lync, Dynamics AX und das .NET Framework. Die kritischen Schwachstellen finden sich in Windows, Internet Explorer und Microsoft Office.
MS12-037 für Internet Explorer behebt unter anderem die im Rahmen des Wettbewerbs Pwn2Own bekannt gewordene Schwachstelle. Dieses Bulletin sowie MS12-036 sollten vordringlich installiert werden, wenngleich Microsoft derzeit keine aktiven Angriffe auf die geschlossene Schwachstelle bekannt sind. Gemeinsam mit den Juni-Bulletins hat Microsoft den Sicherheitshinweis 2719615 veröffentlicht. Die Schwachstelle in Microsoft XML Core Services (MSXML) 3.0, 4.0, 5.0 und 6.0 wird bereits aktiv für einzelne, gezielte Attacken missbraucht, so dass das verfügbare Fix It-Tool installiert werden sollte. Es genügt, eine bösartig modifizierte Website mit dem Internet Explorer aufzurufen, um ein Ausführen von Code aus der Ferne (Remote Code Execution) möglich zu machen.

Oracle schließt mit einem neuen Update 14 zum Teil gravierende Java-Lücken, von denen sechs als besonders schwerwiegend gelten. Diese Schwachstellen ermöglichen Angriffe über das Netz ohne vorherige Authentifizierung.

Adobe hat mehrere Schwachstellen in seinem Flash Player geschlossen. Die Lücken lassen sich ausnutzten, um beliebigen Programmcode mit den Rechten des angemeldeten Benutzers auszuführen. Dadurch können Rechner zum Absturz gebracht oder Informationen offen gelegt werden. Eine Infektion mit Schadcode kann durch das Öffnen einer manipulierten E-Mail, Webseite oder Flash-Datei erfolgen.

Mozilla hat mehrere Schwachstellen in Firefox, Thunderbird und SeaMonkey geschlossen. Diese Lücken können ausgenutzt werden, um beliebigen Code mit den Rechten des angemeldeten Benutzers auszuführen, um den Rechner des Opfers zum Absturz zu bringen (Denial of Service), um Daten offenzulegen oder Sicherheitsfunktionen zu umgehen. Zur erfolgreichen Ausnutzung der Schwachstellen muss der Angreifer den Anwender dazu bringen eine manipulierte E-Mail oder Webseite zu öffnen.


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