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PC-Sicherheit im Internet
Computersicherheit ist ohne Virenschutz-Software und Firewall undenkbar. Doch wie funktionieren diese virtuellen Schutzengel eigentlich? Und was muss man bei deren Betrieb beachten? Lesen Sie hierzu unseren Workshop "PC-Sicherheit im Internet".

Spyware, Viren, Online-Schnüffeleien, Phishing, Pharming die Liste mit Gefahren im Internet ist lang. Und fast immer heißt die Antwort auf solche Bedrohungen: eine Virenschutz-Software mit Firewall. Doch was macht eine Virenschutz-Software eigentlich genau? Gegen welche Bedrohungen schützt Sie? Und wie funktioniert das? Lesen Sie hier, worauf es bei einer Virenschutz-Software ankommt und wie Sie Ihren Computer damit am besten schützen.

1. Was tut eine Virenschutz-Software?
Der Name "Virenschutz-Software" sagt eigentlich alles, aber noch nicht genug. Aktuelle Programme schützen nämlich nicht nur gegen die gefürchteten Viren. Ein gutes Anti-Viren-Programm bietet den größtmöglichen Schutz gegen u.a. Spyware, Computerwürmer, Trojaner, Dialer, Phishing und Pharming. Doch wie nimmt es den Kampf gegen all diese Bedrohungen auf? Die Antwort ist ganz einfach: Eine Virenschutz-Software überwacht alle Vorgänge auf Ihrem Computer. Dabei registriert sie, welche Programme auf welche Daten zugreifen und verhindert, dass schädliche Programme aktiv werden. Diese könnten z. B. Ihre Festplatte durchsuchen oder alle Ihre Bilder löschen.

Updates installieren nicht vergessen!
Zusätzlich haben Sie bei einer Virenschutz-Software die Möglichkeit, die Programme und Dateien auf Ihrem Computer zu überprüfen. Die Hersteller von Virenschutz-Software arbeiten mit einer Datenbank mit den genauen Eigenschaften jedes bekannten Computer-Schädlings. Anhand dieser Informationen erkennt die Virenschutz-Software nun, wann ein Datenzugriff von einem Schädlingsprogramm kommt und wann nicht. Genauso erkennt die Software, welche Dateien und Programme die Eigenschaften von Schadsoftware aufweisen und welche nicht. Aus diesem Grund ist es auch äußerst wichtig, Virenschutz-Software regelmäßig zu aktualisieren. Dadurch wird sie wieder auf den neuesten Stand gebracht. Denn neue Schadsoftware taucht jeden Tag im Internet auf.

2. Wie funktioniert eine Firewall?
Eine Virenschutz-Software überwacht vor allem die Vorgänge innerhalb Ihres Computers. Eine Firewall hingegen überwacht sämtliche Daten, die zwischen Ihrem Computer und dem Internet (oder einem lokalen Netzwerk) ausgetauscht werden.

Die Firewall erkennt dabei, welche Programme versuchen, Daten auf oder von Ihrem PC zu übertragen. Bei einem Browser ist dies z. B. selbstverständlich. Doch wenn ein Programm, das nicht mit dem Internet arbeitet wie beispielsweise Microsoft Word plötzlich über das Netz kommuniziert, ist das verdächtig. In diesem Fall wird die Firewall den Zugriff entweder abblocken oder nachfragen, ob er zulässig ist – je nachdem, welche Einstellungen Sie getroffen haben.

Ziel ist es, zu verhindern, dass einerseits unentdeckte und noch nicht reparierte Sicherheitslücken in Programmen auf Ihrem Rechner ausgenutzt werden. Andererseits könnten bereits installierter Trojaner oder Würmer über das Internet Befehle entgegennehmen und Ihren PC sowie andere Computer zusätzlich gefährden – auch das wird auf diesem Weg unterbunden.

Lassen Sie sich kein Update entgehen
Genau wie bei der Virenschutz-Software ist auch bei einer Firewall das regelmäßige Durchführen von Updates sehr wichtig. Denn auch hier haben bestimmte Typen von Schadsoftware ganz eigene Wege, Zugang zu Ihrem PC zu erlangen. Eine Firewall, die diese Wege kennt, kann Schädlingsprogrammen schnell den Garaus machen. Bei den meisten Anbietern von Virenschutz-Software ist eine Firewall allerdings bereits fester Bestandteil des Schutzpakets. Die Updates betreffen dort meist alle Bestandteile.

Virenschutz und Firewall ist in moderner Sicherheitssoftware häufig integriert, so auch in der im Sicherheitspaket der Telekom enthaltenen Software Norton 360.

Hardware für Profis
Neben den Software-Firewalls gibt es auch Hardware-Firewalls. Auch diese müssen regelmäßig aktualisiert werden, wobei das meist automatisch geschieht. Der Vorteil der Hardware-Firewalls ist, dass sie besser gegen Manipulation geschützt sind als die Software-Versionen. Außerdem ist das Betriebssystem eines solchen Geräts nur auf den Zweck der Gefahrenabwehr spezialisiert und deshalb sehr zuverlässig. Aufgrund des höheren Preises ist die Hardware-Variante jedoch eher für den professionellen Bereich zu empfehlen.